Für den größten Einzelverbrauch an Seltenen Erden gibt es seit 2018 eine magnetfreie Alternative in Serie. Sie kostet gut ein halbes Prozent Verbrauch. Die Debatte über Lieferketten erwähnt sie fast nie. Teil 4 einer vierteiligen Reihe.
Europa will bis 2030 ein Viertel seines Bedarfs an strategischen Rohstoffen aus Recycling decken. Bei Seltenen Erden liegt die Quote unter einem Prozent — und das liegt nicht am Aufwand, sondern daran, dass die Altmagnete noch in fahrenden Autos stecken. Teil 3 einer vierteiligen Reihe.
Land und Ozean nehmen etwa die Hälfte unserer CO₂-Emissionen auf. Der Planetary Health Check 2026 fragt, ob die Modelle überschätzen, wie lange diese Fähigkeit unter wachsendem Druck erhalten bleibt. In Deutschland hat der Wald das Vorzeichen bereits gewechselt.
Der Aufsatz aus der Vermögensverwaltung greift das Wachstum nicht moralisch an, sondern als Frage der Berufspflicht: Wer fremdes Geld verwaltet, muss prüfen, ob seine Annahmen noch stimmen. Genau diese Prüfung fehlt dort, wo Wachstum die Antwort ist, bevor die Frage gestellt wurde.
China verschärfte seine Umweltauflagen, und der Abbau schwerer Seltener Erden wanderte über die Grenze nach Myanmar — in ein Bürgerkriegsgebiet. Der Schaden fällt draußen an, die Wertschöpfung drinnen. Teil 2 einer vierteiligen Reihe.
Chinas Anteil an Seltenen Erden beträgt 60 Prozent beim Abbau, 91 bei der Trennung und 94 bei der Magnetfertigung. Die Debatte handelt vom ersten Schritt — dem mit der geringsten Konzentration. Teil 1 einer vierteiligen Reihe.
Ein Drittel der Landfläche der Erde ist Wüste, und fast nichts davon taugt zum Bauen: Windgeschliffene Körner sind rund und binden nicht. Brauchbar ist nur, was Wasser bewegt hat — Flüsse, Küsten, Meeresboden. Genau dort wird geholt, und genau dort hält der Sand die Landschaft zusammen.
Deutschland will die Rechenzentrums-Kapazität bis 2030 um 70 Prozent auf 5.000 Megawatt steigern. Wie viel Strom der Bestand verbraucht, weiß die Bundesregierung nicht: Bis Juli 2026 hatten 482 von rund 1.000 meldepflichtigen Anlagen gemeldet. Die belastbarste Zahl kommt vom Branchenverband.