Im neuen Planetary Health Check ändert sich bei mehreren Grenzen nicht die Welt, sondern die Auswertung. Bei den Wäldern ist die Korrektur vorbildlich dokumentiert, bei der Ozeanversauerung widerspricht der Bericht sich selbst. Was ein Messwert dann noch aussagt.
Chinas vierzehnter Fünfjahresplan wollte die CO₂-Intensität um 18 Prozent senken und meldet 17,7. Knapp verfehlt — bis man die übrigen Zahlen danebenlegt. Sie zeigen vier Wege, auf denen am Ende nichts verfehlt wurde.
1979 forderte die erste Weltklimakonferenz, menschengemachte Klimaänderungen vorherzusehen und zu verhindern. Seither hat die Staatengemeinschaft dreißigmal getagt. Was sich in dieser Zeit verändert hat, ist das Vokabular.
In 834 von 845 europäischen Städten ist die hitzebedingte Sterblichkeit gestiegen. Von den Klimaprojekten, die dieselben Städte melden, betreffen 0,5 Prozent die Gesundheitsversorgung. Das ist kein Vorwurf — es ist eine fehlende Rechengröße.
Hans Jonas schlug 1979 vor, die Katastrophe so genau wie möglich auszumalen, um sie abzuwenden. Das Ausmalen hat funktioniert. Die CO₂-Konzentration ist seither um knapp 27 Prozent gestiegen. Was das über die Methode sagt — und über diese Seite.